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Das liebe Federvieh....

Auf der Obstwiese gleich hinter dem Haus laufen unsere Hühner. Dort können sie ihren natürlichen Bedürfnissen wie Scharren und Sandbaden in der Sonne nachgehen. Sie suchen sich Würmer, Körner und picken frisches Gras. Auch die Hähne sind in ihrem Element, sind achtsam und alarmieren bei Gefahr.

Im mit Stroh eingestreuten Stall erhält die Herde 100% iges Biofutter. Als soziale Tiere legen Hühner ihre Eier in Gruppennester. Nachts können sie sich auf erhöhten Sitzstangen aneinander schmiegen. Diese tiergerechte Haltung und qualitativ hochwertiges Futter ermöglichen täglich frische Bio-Eier auf ihrem Tisch.

Unsere Mobilstall-Herde ist mit dem auf Kufen beweglichen Stall in unsere Fruchtfolge integriert. Wir bauen Kleegras an - eine aufbauende Gesundungsfrucht für den Acker - die Hühner beweiden die Fläche, verteilen ihren Kot als Dünger und im nächsten Jahr können starkzehrende Kulturen wie Porree oder Kartoffeln die Nährstoffe aufnehmen.

 

 

Im Jahr 2021 stellen wir unsere Hühnerhaltung auf Zweinutzung um.

 

Warum machen wir das?

Die industrielle, konzernbasierte Züchtung von Hühnern hat extrem legebetonte und extrem fleischbetonte Linien hervorgebracht. Diese Züchtungslinien gehen sehr weit auseinander, sodass die fleischbetonten Hähnchen (weibliche und männliche Tiere) besonders viel und schnell Fleisch ansetzen. Die Hennen der spezialisierten Lege-Linien können in einem Jahr über 330 Eier legen – die Hähne dieser Linien setzten dagegen nur sehr wenig Fleisch an und was mit den Küken passiert, wisst Ihr alle. Das Thema Kükentöten ist hochaktuell – und ab dem 01.01.2022 bei Bioland verboten!

 

Seit etwa zehn Jahren unterstützen wir als Biolandbetrieb die Züchtung von Alternativen. Zum Einen mit dem Bioland Küken-Groschen (10 Cent je Junghenne) und zum Anderen durch die direkte Unterstützung der Ökotierzucht gGmbH. Wir haben mit der ÖTZ-Henne „Domäne Gold“ Erfahrungen gesammelt und sind bei der 1-Cent-Initiative dabei

 

Wir haben uns entschieden den konsequenten Weg der Zweinutzung gehen. Das bedeutet, dass die Hennen weniger Eier legen und die Hähne in der Mast passabel Fleisch ansetzen. Jedes Küken wird aufgezogen. Es ist uns wichtig, Verantwortung für die Bruderhähne übernehmen!

 

Denn Hahn, Henne und Ei gehören zusammen! (mehr Infos unter: www.das-oekohuhn.de)


ÖTZ-Schaubild Zweinutzung

 

Ab der neuen Junghennen-Gruppe, die Anfang Mai unseren Mobilstall bezieht, werden wir die Zweinutzungshühner „Cream“ und „Coffee“ der Ökotierzucht gGmbH halten. Die ersten Cream-Hähne sind bereits seit ein paar Wochen auf unserem Betrieb und werden Mitte Mai geschlachtet.

 

Liebe Kundinnen und Kunden!

 

Wir freuen uns, wenn Ihr durch den Einkauf unserer Eier, Huhn-im Glas-Produkte und der Bruderhähne diesen konsequent ökologischen Weg unterstützt!